
Fundament Überdachung: stabile Basis für 25+ Jahre
Welches Fundament passt zu Ihrem Untergrund? Vergleichen Sie Betonpunktfundamente, Schnellbeton und Schraubfundamente. Selbst anlegen Schritt für Schritt.
Warum ein gutes Fundament entscheidend ist
Das Fundament ist die Basis Ihrer Überdachung. Eine schlechte Basis führt zu Setzungen, Schiefstand und Schäden an der Konstruktion. Mit dem richtigen Fundament steht Ihre Überdachung stabil. Auch bei starkem Wind oder schwerem Regen.
Der Fundamenttyp hängt von drei Dingen ab: Ihrer Bodenart, der Größe der Überdachung und ob sie am Haus oder freistehend errichtet wird. Bei einer freistehenden Überdachung brauchen Sie vier oder mehr Fundamentpunkte. Beim Anbau trägt die Fassade einen Teil des Gewichts, sodass Sie nur an der Vorderseite fundamentieren.
70% unserer Kunden legen das Fundament selbst an. In unserem Showroom können Sie die Konstruktion ansehen und unseren Beratern Fragen stellen. Über Mehr als 500 Bewertungen, 4,9 / 5 Trustpilot.
Fundamenttypen auf einen Blick
Betonpunktfundament (Standard)
18 × 18 cm, 30 cm hoch, mit Aluminium-Winkellisten. Beliebteste Option. Pfosten läuft drüber und wird verschraubt.
Schnellbeton / Punktfundament
Loch graben, Pfosten waagerecht setzen, mit Schnellbeton füllen. Flexible Wahl bei Hindernissen im Boden oder Pfosten an der Wand. In 30 Minuten oberflächenbelastbar, nach 24 Stunden voll belastbar.
Schraubfundament
Kein Erdaushub, sofort belastbar, für alle Bodenarten.
Punktfundament mit Entwässerung
Integrierter PVC-Bogen für unterirdische Regenentwässerung.
Welcher Typ passt zu Ihrem Boden?
Deutschland kennt drei Hauptbodenarten, jede mit eigenen Eigenschaften. Die Bodenart bestimmt, welches Fundament am besten funktioniert.
| Bodenart | Geeignetes Fundament | Grabtiefe | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Sandboden | Schnellbeton, Punktfundament | 80 cm | Stabil und tragfähig, minimale Nachsetzung |
| Lehmboden | Punktfundament oder Schraubfundament | 80-100 cm | Schwer, kann bei Trockenheit schrumpfen |
| Moorboden | Punktfundament oder Schraubfundament | 100+ cm | Weich, bis über die Moorschicht graben |
| Betonplatten | Nicht geeignet | – | Spröde, brechen unter Last |
| Vollbetonfläche | Direkt befestigen | – | Kein separates Fundament nötig |
Fundament Schritt für Schritt
Standort festlegen
Markieren Sie die genaue Position jedes Pfostens. Verwenden Sie ein Maßband und prüfen Sie, ob die Abstände mit Ihrer Vermessung übereinstimmen. Achten Sie auf Regenrohre und unterirdische Leitungen.
Löcher graben
Mindestens 30 × 30 cm, 80 bis 100 cm tief. Unter der Frostgrenze, um Aufeisen zu vermeiden. Bei Moorboden: bis zur tragfähigen Schicht durchgraben.
Waagerecht arbeiten
Alle Punkte auf gleicher Höhe. Verwenden Sie eine lange Latte oder Laser-Wasserwaage für genaue Ergebnisse. Ein schiefes Fundament lässt sich später nicht mehr korrigieren.
Beton einbringen
Füllen Sie die Löcher und setzen Sie Punktfundament oder Ankerplatte ein. Prüfen Sie noch einmal die Waage. Decken Sie bei Regen ab. Mindestens 24 Stunden aushärten lassen, länger bei Kälte.
Wichtig
Verwenden Sie nie normale Betonplatten als Fundament. Sie sind zu spröde und brechen unter dem Gewicht einer Überdachung mit Glasdach (bis 1.150 kg). In unserer Montageanleitung finden Sie den vollständigen Plan.
„Zum zweiten Mal baue ich eine ForaVida auf. Die Punktfundamente sind ein Volltreffer, alles passt und nichts setzt sich nach drei Wintern.“ Erik Schmidt, Bielefeld • Trustpilot Bewertung
Häufige Fragen zum Fundament
Das hängt von Ihrer Bodenart und vom Überdachungstyp ab. Auf festem Sandboden reicht Schnellbeton. Auf Lehm- oder Moorboden empfehlen wir Punktfundamente oder ein Schraubfundament. Bei einer freistehenden Überdachung brauchen Sie vier Fundamentpunkte.
Für das Punktfundament selbst genügen 20 bis 30 cm Tiefe. Das Fundament muss unter der Frostgrenze stehen: graben Sie das Loch 80 bis 100 cm tief (DE-Frosttiefe). Bei Moorboden kann es nötig sein, tiefer zu graben, bis Sie tragfähigen Boden erreichen.
Ja. Mit der richtigen Vorbereitung und dem richtigen Werkzeug legen Sie das Fundament selbst an. Sie brauchen einen Spaten, Wasserwaage, Maßband und Beton. Folgen Sie dem Schritt-für-Schritt-Plan auf dieser Seite und beginnen Sie mit dem Vermessen der genauen Positionen. 70% unserer Kunden machen die ganze Arbeit selbst.
Ein Schraubfundament besteht aus Stahlpfählen mit Schraubgewinde, die Sie in den Boden drehen. Kein Erdaushub erforderlich. Die Pfähle sind nach dem Setzen sofort belastbar. Geeignet für alle Bodenarten und einfach wieder zu entfernen.
Auf einer komplett gegossenen Betonterrasse oder Keramikplatten mit Stabilisierung ist kein separates Fundament nötig. Sie befestigen die Pfosten direkt am Untergrund. Normale Betonplatten sind nicht geeignet: sie sind spröde und brechen unter Last.
Das Gewicht variiert je nach Größe. Die kleinste Überdachung wiegt etwa 150 kg. Die größte Variante mit Glasschiebewänden kann über 1.100 kg wiegen. Berücksichtigen Sie das bei der Wahl des Fundaments.
Ja. Bei einer Am-Haus-Überdachung trägt die Fassade einen Teil des Gewichts. Sie brauchen dann nur Fundamente für die Pfosten an der Vorderseite. Bei einer freistehenden Überdachung brauchen Sie Fundamente für alle vier (oder mehr) Pfosten.
