Fundament Terrassenüberdachungen: eine stabile Basis
Eine Überdachung ist nur so stabil wie ihr Fundament. Wählen Sie den richtigen Fundamenttyp und sie steht gerade, bei jedem Sturm und jedem Regenschauer. Rechnen Sie mit mindestens 750 kg Tragfähigkeit pro Fundamentpunkt.
Warum ist ein gutes Fundament wichtig?
Das Fundament trägt Ihre gesamte Überdachung. Stimmt es nicht, folgen Setzungen, Schieflage und Schäden an der Konstruktion. Mit der richtigen Basis steht Ihre Überdachung stabil, auch bei starkem Wind oder heftigem Regen.
Jede Stütze überträgt eine erhebliche Kraft auf den Boden. Rechnen Sie mit mindestens 750 kg Tragfähigkeit pro Fundamentpunkt. Diese Last entsteht nicht nur durch das Eigengewicht, sondern vor allem durch den Wind- und Schneedruck auf das Dach. Deshalb muss jeder Punkt für sich gut tragen.
Der Fundamenttyp hängt von Ihrem Untergrund, der Größe der Überdachung und davon ab, ob sie am Haus oder freistehend aufgestellt wird. Eine freistehende Überdachung benötigt vier oder mehr Fundamentpunkte. Bei einem Anbau trägt die Hauswand einen Teil des Gewichts.
Bei ForaVida haben bereits mehr als 70.000 Kunden ihre Überdachung erfolgreich aufgestellt. In unserem Showroom in Venlo (NL), nur 10 Autominuten von der deutschen Grenze entfernt, können Sie die Konstruktion selbst begutachten und unsere deutschsprachigen Spezialisten befragen.
Fundamenttypen für eine Überdachung
Drei Fundamenttypen sind am gebräuchlichsten. Jeder hat seine eigene Stärke, je nach Bodentyp und Budget.
Schnellbeton / Betonsockel
Die einfachste Option. Sie graben ein Loch, stellen die Stütze hinein und füllen es mit Schnellbeton. Flexibel, besonders wenn eine Stütze an der Wand steht oder Hindernisse im Boden sind. Budgetfreundlich und schnell anzufertigen.
Betonfundamente / Fundamentblöcke
Die Standardwahl. ForaVida hat Betonfundamente mit Aluminium-Eckschienen im Sortiment. Die Stütze schiebt sich darüber und wird festgeschraubt. Es gibt auch eine Variante mit integriertem Regenwasseranschluss (PVC-Bogen) für die Entwässerung durch die Stütze.
Schraubfundament
Ein stählerner Schraubpfahl, der in den Boden gedreht wird. Kein Graben erforderlich, sofort belastbar. Für alle Bodentypen geeignet. Schnell gesetzt und einfach wieder zu entfernen.
Gemauerte Fundamente sind eine vierte Möglichkeit. Manchmal ist gar kein Fundament nötig. Liegt Ihre Terrasse auf Feinsteinzeugfliesen mit Splitt oder ist sie vollständig mit Beton vergossen? Dann befestigen Sie die Überdachung direkt auf dem vorhandenen Untergrund. Rechnen Sie dabei mit mindestens 10 cm starkem Beton, sonst löst sich die Befestigung. Achtung: gewöhnliche Betonplatten sind nicht geeignet. Durch ihre spröde Struktur reißen sie unter dem Druck der Überdachung.
ForaVida Betonfundamente
Das meistgewählte Fundament für unsere Überdachungen ist der Betonfuß. ForaVida hat zwei Varianten im Sortiment, beide 18 x 18 x 30 cm mit Aluminium-Eckschienen. Das Standard-Betonfundament kostet €65. Möchten Sie das Regenwasser durch die Stütze ableiten, wählen Sie die Variante mit Regenwasseranschluss für €75. Benötigen Sie mehrere? Das 3er-Set ist günstiger zum Preis von €165.
Standard-Betonfundament · €65
Betonfuß mit Aluminium-Eckschienen. Die Stütze schiebt sich darüber und wird festgeschraubt. Für die meisten Situationen geeignet.
Betonfundament mit Regenwasseranschluss · €75
Betonfuß mit integriertem PVC-Bogen für den Regenwasserablauf durch die Stütze. Wählen Sie diese Variante, wenn Sie das Regenwasser durch die Stützen leiten möchten.
3er-Set · €165
Benötigen Sie mehrere Fundamentpunkte? Im Set sind die Betonfundamente günstiger. Ideal für eine freistehende Überdachung mit vier oder mehr Stützen.
Planen Sie eine Glasschiebewand unter Ihrer Überdachung? Diese gehört nicht auf einzelne Fundamente, sondern auf eine durchgehende Basis. Verwenden Sie die Fundamentrohrhülse (€45) und bauen Sie diese von Anfang an ein, nicht nachträglich. Eine Glasschiebewand erfordert mindestens 390 kg Tragfähigkeit pro laufendem Meter.
Sehen Sie auch, wie der Betonfuß eingebaut wird, in unserer Montageanleitung, oder gehen Sie zurück zur Aluminium-Terrassenüberdachungen-Übersichtsseite für das vollständige Angebot.
Welcher Typ passt zu Ihrem Boden?
Der Bodentyp bestimmt, welches Fundament am besten funktioniert. In Deutschland gibt es verschiedene Bodentypen, jeder mit eigenen Eigenschaften.
Sandboden
Sandboden ist fest und trägt gut. Alle drei Fundamenttypen funktionieren hier. Schnellbeton reicht häufig aus. Der Boden setzt sich kaum und Wasser läuft gut ab.
Lehm- und Tonboden
Lehmboden ist schwerer und kann bei Trockenheit schrumpfen. Verwenden Sie Betonfundamente mit breiter Auflagfläche und graben Sie tiefer: mindestens 70 cm. Schütten Sie unten eine Kiesschicht ein, damit Wasser abfließt und der Fuß nicht im nassen Lehm versinkt. Ein Schraubfundament ist ebenfalls geeignet und vermeidet Grabarbeiten im schweren Lehm.
Moorboden / Torfboden
Moorboden ist weich und kann unter Belastung absinken. Verwenden Sie hier immer Betonfundamente oder ein Schraubfundament. Graben Sie mindestens 70 cm tief, bis unterhalb der Torfschicht, und legen Sie eine Kiesschicht unter den Fuß. Bei einer dicken Torfschicht verwenden Sie längere Schraubpfähle. Wenden Sie sich bei Unsicherheit an einen Fundamentspezialisten. Vergessen Sie nicht, den Regenwasserablauf beim Anlegen des Fundaments einzuplanen.
Fundament Schritt für Schritt
Befolgen Sie diesen Stufenplan für ein solides Fundament. Nehmen Sie sich die Zeit: ein gutes Fundament verhindert spätere Probleme.
Standort festlegen
Markieren Sie die genaue Position jeder Stütze. Verwenden Sie ein Maßband und prüfen Sie, ob die Abstände mit Ihrer Ausmessung übereinstimmen.
Löcher graben
Graben Sie pro Punkt ein Loch von etwa 60 x 60 x 60 cm. Beachten Sie die Frosttiefe von 60 bis 80 cm, damit der Fuß nicht hochfriert.
Im Lot arbeiten
Prüfen Sie mit einer Wasserwaage, ob alle Punkte auf gleicher Höhe liegen. Verwenden Sie eine lange Latte oder eine Laser-Wasserwaage für präzise Ergebnisse.
Beton gießen
Füllen Sie die Löcher mit Beton und setzen Sie die Fußplatten oder Ankerplatten ein. Prüfen Sie noch einmal, ob alles im Lot steht, bevor der Beton aushärtet.
Aushärten lassen
Lassen Sie den Beton mindestens 24 Stunden aushärten, bevor Sie die Stützen aufstellen. Bei kaltem Wetter kann das länger dauern. Decken Sie den Beton bei Regen ab.
Mit Schnellbeton arbeiten
Schnellbeton ist eine flexible Option, besonders wenn eine Stütze an der Wand steht oder Hindernisse im Boden sind. So gehen Sie vor:
Nach dem Aushärten können Sie mit der Montage beginnen. Lesen Sie die vollständige Anleitung auf Montage Terrassenüberdachungen.
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Tipps für ein gutes Fundament
Einige Punkte entscheiden darüber, ob ein Fundament jahrelang gerade bleibt oder sich setzt. Gehen Sie diese Checkliste durch, bevor Sie beginnen.
Alles über das Fundament
Das hängt von Ihrem Bodentyp und der Art der Überdachung ab. Auf festem Sandboden reicht Schnellbeton. Bei Lehm- oder Moorboden empfehlen wir Betonfundamente oder ein Schraubfundament. Bei einer freistehenden Überdachung benötigen Sie vier Fundamentpunkte.
Der Betonfuß selbst ist 30 cm hoch. Graben Sie pro Punkt ein Loch von etwa 60 x 60 x 60 cm, mit der Unterseite unterhalb der Frosttiefe bei 60 bis 80 cm. Bei Lehm- oder Moorboden graben Sie mindestens 70 cm tief, bis Sie festen Boden erreichen.
Ja. Mit der richtigen Vorbereitung und dem richtigen Werkzeug legen Sie das Fundament selbst an. Sie benötigen einen Spaten, eine Wasserwaage, ein Maßband und Beton. Befolgen Sie den Stufenplan auf dieser Seite und beginnen Sie mit dem Ausmessen der genauen Positionen.
Ein Schraubfundament besteht aus stählernen Pfählen mit Gewinde, die in den Boden gedreht werden. Es ist kein Graben erforderlich. Die Pfähle sind direkt nach dem Setzen belastbar. Für alle Bodentypen geeignet und einfach wieder zu entfernen.
Auf einer vollständig vergossenen Betonterrasse oder Feinsteinzeugfliesen mit Splitt ist kein separates Fundament nötig. Sie befestigen die Stützen direkt auf dem Untergrund. Gewöhnliche Betonplatten sind nicht geeignet: sie sind spröde und reißen unter Belastung.
Das Gewicht variiert je nach Größe. Die kleinste Überdachung wiegt etwa 150 kg. Die größte Ausführung mit Glasschiebewänden kann mehr als 1100 kg wiegen. Wichtiger als das Gesamtgewicht ist die Last pro Punkt: rechnen Sie mit mindestens 750 kg Tragfähigkeit pro Stütze, denn Wind und Schnee kommen noch hinzu.
Mindestens 24 Stunden, bevor Sie die Stützen aufstellen. Bei Temperaturen unter 10 Grad dauert das Aushärten länger. Decken Sie den Beton bei Regen ab. Nach 48 Stunden ist der Beton fest genug für volle Belastung.
Ja. Bei einer Anbau-Überdachung trägt die Hauswand einen Teil des Gewichts. Sie benötigen dann nur Fundamente für die Stützen an der Vorderseite. Bei einer freistehenden Überdachung benötigen Sie Fundamente für alle vier (oder mehr) Stützen.
Beginnen Sie mit einer stabilen Basis.
Ein gutes Fundament ist der Anfang einer Überdachung, die jahrelang hält. Lieferung in 10 - 20 Werktage, 60 Tage Rückgaberecht und zur Selbstmontage. Konfigurieren Sie Ihre Überdachung im 3D-Konfigurator oder besuchen Sie unseren Showroom in Venlo (NL), nur 10 Autominuten von der deutschen Grenze entfernt.
