Sommergarten oder Terrassenüberdachung?
Beide schützen Ihre Terrasse, aber unterschiedlich weit. Die Terrassenüberdachung deckt von oben ab, der Sommergarten schließt mit Glasschiebewänden auch die Seiten. Im Grunde ist der Sommergarten eine Terrassenüberdachung mit verglasten Wänden.
Der Unterschied
Eine Terrassenüberdachung ist ein Glasdach auf Pfosten mit offenen Seiten. Sie schützt vor Regen und Sonne von oben, lässt aber Wind und Schlagregen von der Seite herein. Ein Sommergarten nimmt dasselbe Glasdach und schließt die Seiten mit Glasschiebewänden. So entsteht ein windgeschützter Raum, den Sie bei Bedarf komplett öffnen.
Der Kern ist bei beiden gleich: das Dach aus 44.3 Verbundsicherheitsglas auf einer Aluminiumkonstruktion. Der Sommergarten ist im Grunde eine Terrassenüberdachung, die um Glasschiebewände ergänzt wurde.
Terrassenüberdachung
Glasdach, offene Seiten. Schutz von oben, freier Durchgang, luftiges Gefühl.
Sommergarten
Glasdach plus Glasschiebewände. Rundum windgeschützt, bei Bedarf komplett zu öffnen.
Direkter Vergleich
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick. Preise sind Bausatzpreise ab, inkl. 19 Prozent MwSt.
| Merkmal | Terrassenüberdachung | Sommergarten |
|---|---|---|
| Seiten | Offen | Glasschiebewände |
| Wetterschutz | Von oben | Rundum |
| Windschutz | Nein | Ja |
| Dach | 44.3 VSG | 44.3 VSG |
| Typische Saison | 6 bis 8 Monate | März bis Oktober, erweitert |
| Bausatz ab | im Konfigurator | €4.500 |
| Aufrüstbar zu | Sommergarten | Ganzjahresnutzung mit Heizstrahler |
Wann eine Überdachung reicht
Eine Terrassenüberdachung ist die richtige Wahl, wenn Sie vor allem Schutz von oben suchen und den offenen Charakter Ihrer Terrasse behalten möchten. Sie ist deutlich günstiger und schnell aufgebaut.
Wann der Sommergarten passt
Der Sommergarten lohnt sich, wenn Sie den Außenraum länger und bei mehr Wetterlagen nutzen möchten. Die Glasschiebewände halten Wind und Schlagregen draußen und lassen sich an schönen Tagen komplett zur Seite schieben.
Die Glasschiebewände bestehen aus 10 mm ESG und laufen rahmenlos in Alu-Schienen. Mehr dazu auf Sommergarten mit Schiebewänden.
Später nachrüsten
Sie müssen sich nicht sofort entscheiden. Weil beide auf derselben Konstruktion beruhen, können Sie mit einer Terrassenüberdachung starten und die Glasschiebewände später ergänzen. So verteilen Sie die Investition und machen aus der Überdachung nach und nach einen Sommergarten.
Mit dem Dach starten
Zuerst die Terrassenüberdachung mit Glasdach aufbauen und die Terrasse von oben schützen.
Front verglasen
Später die am stärksten dem Wind ausgesetzte Seite mit Schiebewänden schließen.
Rundum ergänzen
Weitere Seiten nach Bedarf nachrüsten, bis Ihr Sommergarten komplett ist.
Die Paneele sind jederzeit einzeln nachbestellbar, sodass Sie in Ihrem Tempo aufrüsten.
Und der Wintergarten?
Wenn Sie den Raum ganzjährig als beheizten Wohnraum nutzen möchten, ist weder Überdachung noch Sommergarten die richtige Wahl, sondern der Wintergarten. Er ist wärmegedämmt, mit Isolierglas ausgestattet und an die Heizung anschließbar, kostet dafür aber deutlich mehr.
Sommergarten
- Unbeheizt, aber windgeschützt
- März bis Oktober, mit Heizstrahler länger
- Bausatz ab €4.500
Wintergarten
- Wärmegedämmt mit Isolierglas
- Ganzjährig als Wohnraum nutzbar
- Ab etwa €10.000
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Sommergarten oder Terrassenüberdachung
Eine Terrassenüberdachung ist ein Glasdach auf Pfosten mit offenen Seiten und schützt von oben. Ein Sommergarten hat dasselbe Dach, schließt die Seiten aber mit Glasschiebewänden und ist dadurch rundum windgeschützt.
Ja. Eine Terrassenüberdachung ist die günstigere Basis, ein Sommergarten beginnt beim Bausatz ab €4.500 inkl. MwSt. Der Aufpreis kommt durch die Glasschiebewände und die zusätzliche Konstruktion für die Seiten zustande.
Ja. Beide beruhen auf derselben Konstruktion. Sie können mit dem Dach starten und die Glasschiebewände später Seite für Seite ergänzen. Die Paneele sind jederzeit einzeln nachbestellbar.
Beide haben ein Dach aus 44.3 Verbundsicherheitsglas (VSG) auf einer Aluminiumkonstruktion. Der Unterschied liegt allein bei den Seiten: offen bei der Terrassenüberdachung, verglast beim Sommergarten.
Eine offene Terrassenüberdachung nutzen die meisten etwa 6 bis 8 Monate im Jahr. Der windgeschützte Sommergarten verlängert die Saison in den Bereich März bis Oktober und mit einem Heizstrahler darüber hinaus.
Dann ist ein Wintergarten die richtige Wahl. Er ist wärmegedämmt, hat Isolierglas und lässt sich beheizen. Er kostet ab etwa €10.000 deutlich mehr als ein Sommergarten.
Schutz von oben oder rundum?
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