Sommergarten am Haus: Anbau mit drei Glaswänden
Die meistgewählte Bauweise. Ihr Sommergarten wird mit einem Wandanschluss-Profil direkt an die Hausfassade montiert, zwei Pfosten tragen das Dach an der Garten-Front. Kompakt, mit direktem Zugang aus Wohnzimmer oder Küche und günstiger als die freistehende Variante.
Warum die meisten Kunden am Haus bauen
Ein Sommergarten am Haus wird mit einem Wandanschluss-Profil direkt an die Hausfassade montiert. Nur zwei Pfosten tragen das Dach an der Garten-Front, die Hauswand übernimmt die vierte Seite. Dadurch sparen Sie eine ganze Konstruktionsseite, der Sommergarten fällt kompakter aus und Sie treten trockenen Fußes direkt aus dem Wohnzimmer oder der Küche hinein. Rund 70 Prozent unserer Kunden entscheiden sich für diese Bauweise.
Der große Vorteil neben dem Preis ist der direkte Anschluss an Ihren Wohnraum. Der Sommergarten wird zur verlängerten Terrasse, die Sie auch bei Regen erreichen, ohne nass zu werden. Wer freier im Garten stehen möchte, ohne Bezug zur Fassade, wählt stattdessen die freistehende Variante.
Kompakter Footprint
Nur zwei Pfosten und drei Glasseiten. Die Hausfassade bildet die vierte Wand, das spart Material und Platz.
Direkter Zugang
Trockener Zugang aus Wohnzimmer oder Küche. Der Sommergarten wird zur täglich genutzten Verlängerung des Hauses.
Das Wandanschluss-Profil
Das Herzstück der Bauweise ist das Wandanschluss-Profil aus 6063 Aluminium (60 × 40 mm). Es wird durch die Fassade in tragendes Mauerwerk verschraubt, mit Edelstahl-Schwerlastankern und einer umlaufenden EPDM-Dichtung gegen eindringendes Wasser. So bleibt die Verbindung zwischen Haus und Sommergarten dauerhaft dicht.
Das Regenwasser des Sommergartens läuft über das mit rund 8 Grad geneigte Glasdach in ein Fallrohr ab, das verdeckt im Front-Pfosten liegt. Es gibt kein sichtbares Außenrohr und keinen Rückstau an der Hauswand. Welche Fassadentypen besondere Aufmerksamkeit brauchen, lesen Sie weiter unten.
Konstruktion und Maße
Der Sommergarten am Haus ist ein Pultdach, das mit leichtem Gefälle vom Haus wegläuft. Das Dach besteht aus 44.3 Verbundsicherheitsglas (VSG), die Seiten füllen Sie mit zwei oder drei Glasschiebewänden aus 10 mm gehärtetem Sicherheitsglas (ESG). Die gesamte Konstruktion ist nach Eurocode durchgerechnet und beständig gegen Windstärke 12 und 100 kg/m² Schneelast.
Tragwerk
Zwei Front-Pfosten (110 × 110 mm) bis 5 m Breite, ab 5 m kommt ein dritter Pfosten in der Mitte. Punktfundamente unter den Pfosten.
Dach
Pultdach aus 44.3 VSG mit rund 8 Grad Gefälle vom Haus weg. Verdeckte Entwässerung durch den Pfosten.
Maße
3 bis 7 m breit, bis 4,0 m tief. Sie bestellen die nächstgelegene Standardgröße und kürzen bei der Montage auf 0,5 cm genau.
Das Dachglas ist bewusst 44.3 Verbundsicherheitsglas und kein Einscheibenglas: Über dem Kopf zählt, dass bei Bruch die Splitter an der Folie kleben bleiben. Alle Details dazu auf der Seite Sommergarten Glas.
Am Haus oder freistehend?
Beide Bauweisen liefern denselben geschützten Außenraum, sie unterscheiden sich in Anbindung, Pfostenzahl und Preis. Am Haus ist kompakter und günstiger, freistehend gibt mehr Freiheit bei der Platzierung im Garten.
Am Haus
- Wandanschluss + zwei Pfosten an der Front
- Drei Glasseiten, Hauswand als vierte Seite
- Direkter, trockener Zugang aus dem Haus
- Punktfundamente unter den Pfosten
- Günstiger, da eine Seite entfällt
Freistehend
- Vier Pfosten, frei im Garten platzierbar
- Vier Glasseiten rundum
- Kein Bezug zur Hausfassade nötig
- Streifen- oder Plattenfundament
- Ideal als Gartenpavillon oder Sitzinsel
Ein Standardanbau am Haus kostet rund €1.000 weniger als dieselbe Größe freistehend, weil Material für eine Seite entfällt und die Montage kürzer ausfällt. Alle Pakete und woraus sich der Preis zusammensetzt, finden Sie auf der Seite Sommergarten Preise.
Vier Fälle, vier Lösungen
In den meisten Fällen ist der Wandanschluss unkompliziert. Vier Situationen brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit, aber für jede gibt es eine saubere Lösung.
Denkmalgeschützte Fassade
Verschraubungen sind hier oft genehmigungspflichtig. Stimmen Sie sich vorab mit dem Denkmalamt ab.
WDVS-Dämmung über 14 cm
Braucht thermisch entkoppelte Konsolen, damit die Last sauber ins Mauerwerk geht. Mehrkosten je nach Aufbau.
Holzfassade
Die Verschraubung muss in tragende Konstruktionshölzer fallen. Diese lokalisieren Sie vorab, zum Beispiel mit einem Ortungsgerät.
Hochwasser-Risikogebiet
Damit sich kein Wasser zwischen Haus und Sommergarten staut, hilft ein Drainagepflaster mit Gefälle weg vom Haus.
Genehmigung und Anbau
Ob Sie eine Baugenehmigung brauchen, hängt vom Bundesland ab. In Nordrhein-Westfalen gilt ein Sommergarten unter 30 m² und ohne Heizung häufig als verfahrensfrei, in anderen Bundesländern wie Bayern kann ein Anbau schon ab 12 m² genehmigungspflichtig sein. Entscheidend ist immer die Landesbauordnung Ihres Bundeslandes. Alle Regeln nach Bundesland lesen Sie auf der Seite Sommergarten Baugenehmigung.
Im Miet- oder Reihenhaus kommen weitere Punkte hinzu: Im Mietshaus brauchen Sie die schriftliche Zustimmung des Eigentümers, im Reihenhaus prüfen Sie die Teilungserklärung und etwaige Vorgaben für ein einheitliches Erscheinungsbild.
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Alles über den Anbau am Haus
Ja, mit angepasster Befestigungstechnik. Klinker, Putz und Backstein sind unproblematisch mit Standard-Schwerlastankern. WDVS-Dämmung über 14 cm braucht thermisch entkoppelte Konsolen. Bei einer Holzfassade muss die Verschraubung in tragende Hölzer fallen.
Bis 5 m Breite reichen zwei Pfosten an der Front. Ab 5 m kommt ein dritter Pfosten in der Mitte hinzu. Bei besonderer Schneelast kann das auch früher nötig sein. Der Konfigurator berechnet die Anzahl automatisch nach EN 1991-1-4.
Bei einem Standardanbau von 3 × 3 m sparen Sie rund €1.000 gegenüber der freistehenden Variante. Es entfällt das Material für eine Wandseite, die Montage fällt kürzer aus und es ist weniger Fundament nötig.
Das Wandanschluss-Profil ist mit einer umlaufenden EPDM-Dichtung abgedichtet. Das Regenwasser läuft über das geneigte Glasdach in das Fallrohr im Front-Pfosten ab. Bei Hochwasser-Risiko im Garten empfehlen wir ein Drainagepflaster mit Gefälle weg vom Haus.
Das Dach besteht aus 44.3 Verbundsicherheitsglas (VSG), geprüft nach EN 14449. Bei Bruch bleiben die Splitter an der Folie kleben, deshalb ist es für Überkopf-Anwendung sicher. Die Schiebewände bestehen aus 10 mm gehärtetem Sicherheitsglas (ESG) nach EN 12150.
Im Mietshaus nur mit schriftlicher Zustimmung des Eigentümers. Im Reihenhaus prüfen Sie die Teilungserklärung und etwaige Vorgaben der Eigentümergemeinschaft für ein einheitliches Erscheinungsbild der Fassade.
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