Freistehender Sommergarten: vier Glaswände, frei im Garten
Ein Sommergarten ohne Bezug zur Hausfassade. Vier Pfosten, vier Glasseiten, frei dort platziert, wo Sie ihn haben möchten: als Gartenpavillon, Sitzinsel oder geschützter Rückzugsort am Teich. Sie bestimmen die Ausrichtung selbst.
Was ein freistehender Sommergarten ist
Ein freistehender Sommergarten steht auf vier eigenen Pfosten und braucht keine Hauswand. Alle vier Seiten bestehen aus Glas, das Dach aus 44.3 Verbundsicherheitsglas. So entsteht ein geschützter Außenraum, den Sie frei im Garten platzieren: mitten auf dem Rasen, am Teich oder als ruhige Ecke abseits des Hauses. Sie bestimmen die Ausrichtung selbst und richten den Sommergarten nach Sonne, Aussicht oder Windrichtung aus.
Im Gegensatz zur Variante am Haus ist der freistehende Sommergarten unabhängig von der Fassade. Das gibt mehr gestalterische Freiheit, kostet aber eine zusätzliche Konstruktionsseite und ein umlaufendes Fundament. Rund ein Drittel unserer Kunden wählt diese Bauweise, vor allem, wenn der schönste Platz im Garten nicht direkt am Haus liegt.
Frei platzierbar
Kein Wandanschluss nötig. Sie stellen den Sommergarten dorthin, wo Sonne und Aussicht am besten sind.
Rundum Glas
Vier verglaste Seiten mit Glasschiebewänden, die Sie einzeln öffnen. Komplett offen oder ringsum geschlossen.
Konstruktion und Maße
Der freistehende Sommergarten ruht auf vier Pfosten aus 6063-T6 Aluminium (110 × 110 mm). Das Dach besteht aus 44.3 Verbundsicherheitsglas, die Seiten füllen Sie mit Glasschiebewänden aus 10 mm gehärtetem Sicherheitsglas (ESG). Die Konstruktion ist nach Eurocode durchgerechnet und hält Windstärke 12 sowie 100 kg/m² Schneelast stand.
Das Dach läuft mit rund 8 Grad zu einer doppelwandigen Rinne mit verdeckter Entwässerung durch einen der Pfosten ab. Sie bestellen die nächstgelegene Standardgröße und kürzen die Breite bei der Montage selbst auf 0,5 cm genau. Welches Dachglas und welche Schiebewände zu Ihnen passen, lesen Sie auf der Seite Sommergarten Glas.
Das Fundament
Anders als beim Anbau am Haus trägt beim freistehenden Sommergarten kein Mauerwerk mit, deshalb braucht jede der vier Ecken einen festen Untergrund. Je nach Boden und Größe kommen Punktfundamente unter den Pfosten oder ein durchgehendes Streifen- oder Plattenfundament in Frage. Wichtig ist, dass der Untergrund frostsicher gegründet und eben ist.
Punktfundamente
Ein Betonfundament unter jedem Pfosten. Geeignet bei tragfähigem Boden und kleineren bis mittleren Größen.
Platten- oder Streifenfundament
Eine durchgehende Bodenplatte oder Streifen, wenn der Sommergarten groß ist oder Sie eine feste Terrassenfläche wünschen.
Steht der Sommergarten auf einer bestehenden, tragfähigen Terrasse, lässt er sich oft direkt darauf verankern. Bei losem oder lehmigem Boden empfehlen wir frostsichere Punktfundamente. Im Zweifel klären wir den passenden Aufbau gern vorab.
Freistehend oder am Haus?
Beide Bauweisen liefern denselben geschützten Außenraum aus Aluminium und Glas. Der Unterschied liegt in der Anbindung, der Zahl der Pfosten und im Preis. Freistehend gibt Freiheit bei der Platzierung, am Haus ist kompakter und günstiger.
Freistehend
- Vier Pfosten, frei im Garten platzierbar
- Vier Glasseiten rundum
- Kein Bezug zur Hausfassade nötig
- Umlaufendes Fundament unter allen Pfosten
- Ideal als Gartenpavillon oder Sitzinsel
Am Haus
- Wandanschluss + zwei Pfosten an der Front
- Drei Glasseiten, Hauswand als vierte Seite
- Direkter, trockener Zugang aus dem Haus
- Punktfundamente nur unter den Pfosten
- Günstiger, da eine Seite entfällt
Ein freistehender Sommergarten kostet etwa €1.000 mehr als dieselbe Größe am Haus, weil eine zusätzliche Glasseite und mehr Fundament dazukommen. Dafür stehen Sie völlig frei. Alle Pakete sehen Sie auf der Seite Sommergarten Preise, die Anbau-Variante auf Sommergarten am Haus.
Wofür Sie ihn nutzen
Weil er frei im Garten steht, ist der freistehende Sommergarten vielseitig. Vier Beispiele, wie unsere Kunden ihn einsetzen.
Gartenpavillon
Ein geschützter Essplatz mitten im Grünen, mit Blick rundum und Schutz vor Regen, Wind und Mücken.
Am Teich oder Pool
Als Rückzugsort am Wasser, in den Sie sich auch bei wechselhaftem Wetter setzen können.
Ruhige Sitzinsel
Abseits des Hauses, fern von Straße und Nachbarn, als ruhige Ecke für sich.
Lounge oder Hot-Tub
Wettergeschützter Platz für Loungemöbel oder einen Whirlpool, das ganze Jahr nutzbar.
Standort und Genehmigung
Beim freistehenden Sommergarten spielt der Standort im Garten eine größere Rolle als beim Anbau. Wichtig ist vor allem der Abstand zur Grundstücksgrenze: Viele Landesbauordnungen verlangen einen Mindestabstand zum Nachbargrundstück. Ob eine Baugenehmigung nötig ist, hängt vom Bundesland, der Größe und vom Bebauungsplan ab.
In Nordrhein-Westfalen ist ein Sommergarten unter 30 m² und ohne Heizung häufig verfahrensfrei, andere Bundesländer regeln das strenger. Alle Regeln nach Bundesland und worauf Sie beim Grenzabstand achten, lesen Sie auf der Seite Sommergarten Baugenehmigung.
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Alles über den freistehenden Sommergarten
Ein freistehender Sommergarten steht auf vier eigenen Pfosten und braucht keine Hauswand. Alle vier Seiten sind aus Glas. Beim Anbau am Haus trägt die Fassade die vierte Seite, es reichen zwei Pfosten an der Front. Freistehend bietet mehr Freiheit bei der Platzierung, am Haus ist kompakter und günstiger.
Je nach Boden und Größe Punktfundamente unter jedem Pfosten oder ein durchgehendes Streifen- oder Plattenfundament. Wichtig ist ein frostsicher gegründeter, ebener Untergrund. Auf einer bestehenden, tragfähigen Terrasse lässt er sich oft direkt verankern.
Er ist von 3 bis 12 Meter breit und bis 4,0 Meter tief lieferbar. Sie bestellen die nächstgelegene Standardgröße und kürzen die Breite bei der Montage selbst auf 0,5 cm genau. Die Pfosten sind standardmäßig 2,7 Meter hoch.
Das Dach besteht aus 44.3 Verbundsicherheitsglas (VSG) nach EN 14449, sodass bei Bruch die Splitter an der Folie kleben bleiben. Die Schiebewände bestehen aus 10 mm gehärtetem Sicherheitsglas (ESG) nach EN 12150. Beide sind CE-geprüft.
In vielen Bundesländern ja. Die Landesbauordnung regelt den Mindestabstand zum Nachbargrundstück. Prüfen Sie vor der Platzierung die Vorgaben Ihres Bundeslandes und den örtlichen Bebauungsplan. Details finden Sie auf unserer Seite zur Baugenehmigung.
Als Gartenpavillon, als geschützter Platz am Teich oder Pool, als ruhige Sitzinsel abseits des Hauses oder als wettergeschützte Lounge. Weil er frei steht, richten Sie ihn nach Sonne, Aussicht und Wind aus.
Frei im Garten, geschützt das ganze Jahr.
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